ESG-Software für den deutschen Mittelstand wird meist über Vergleichsportale ausgewählt, die von genau den Anbietern finanziert werden, die sie bewerten. Diese Seite erklärt, wie das ESG-Matching von find-your-esg.de diesen Interessenkonflikt technisch und organisatorisch auflöst und warum eine Empfehlung neutral bleiben kann, obwohl mit ihr Geld verdient wird. Die Matching Engine gehört zur Sectorlens GmbH (Potsdam, Ausgründung der Universität Potsdam), die 2026 mehr als 16.000 Softwareprodukte in ihrem Marktkatalog führt und im Juli 2025 einen Sonderpreis des Brandenburger Innovationspreises für ihren KI-Ansatz erhielt.
Der Markt für ESG-Software ist in wenigen Jahren stark gewachsen und entsprechend unübersichtlich geworden. Allein der ESG-Navigator von find-your-esg.de ordnet 50 Anbieter sechs ESG-Software-Disziplinen zu, von Reporting und Offenlegung über Carbon Accounting bis zu Lieferketten-ESG und Sorgfaltspflicht. Für Unternehmen, die erstmals eine CSRD-Berichtspflicht (Corporate Sustainability Reporting Directive) erfüllen müssen, ist diese Menge an Optionen kaum ohne Hilfe zu überblicken. Gleichzeitig verdienen viele klassische Vergleichsportale ihr Geld über Provisionen, die genau von den Anbietern gezahlt werden, die im Ranking erscheinen. Das erzeugt einen strukturellen Interessenkonflikt: Wer die höchste Provision zahlt oder das größte Vertriebsbudget hat, landet nicht zwangsläufig deshalb oben, weil er fachlich am besten passt, sondern weil er am meisten für Sichtbarkeit bezahlt.
Für eine Investitionsentscheidung, die häufig mehrjährige Lizenzverträge und tief in bestehende Prozesse eingreifende Software betrifft, ist eine verzerrte Vorauswahl teuer. Wird die Longlist bereits durch Provisionsinteressen verengt, gerät das am besten passende System oft gar nicht erst in den Blick des Auswahlteams. Eine strukturell neutrale Vorauswahl setzt deshalb an einem anderen Punkt an: Sie beginnt nicht bei der Frage, welcher Anbieter am meisten zahlt, sondern bei der Frage, welche CSRD-Welle, welcher Bedarf an Wesentlichkeitsanalyse und welcher Umfang der CO2-Bilanzierung tatsächlich vorliegen. Erst danach werden passende Systeme aus dem Katalog vorgeschlagen. Diese Reihenfolge, zuerst das Unternehmen verstehen, dann Anbieter zuordnen, ist die Grundvoraussetzung dafür, dass ein Ranking überhaupt neutral sein kann.
Diese ESG-spezifischen Kriterien gehen bewusst über generische Filter wie Branche, Unternehmensgröße oder Budget hinaus, die praktisch jedes Vergleichsportal abfragt. Zusätzlich fließen in die Vorauswahl ein: die CSRD-Berichtspflicht-Welle nach dem Omnibus-Paket, der konkrete Bedarf an einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse, der Umfang der CO2-Bilanzierung zwischen reinem Scope-1- und Scope-2-Reporting oder zusätzlicher Scope-3-Emissionen, die Lieferkettentiefe mit Relevanz für das LkSG (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz) und die CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive), die benötigte ESG-Disziplin aus dem sechsteiligen Raster des ESG-Navigators sowie Erfahrungswerte aus realen ESG-Softwareprojekten, welches System in welcher Branche und Größenordnung tatsächlich trägt. Ein Ranking, das diese Ebene ignoriert und nur nach Branche und Mitarbeiterzahl filtert, bleibt zwangsläufig grober und damit anfälliger für Verzerrung durch Provisionsinteressen.
Die folgende Gegenüberstellung zeigt, an welchen strukturellen Stellen sich ein anbieterneutrales Matching von einem klassischen, provisionsfinanzierten ESG-Vergleichsportal unterscheidet.
| Kriterium | Provisionsbasiertes Vergleichsportal | find-your-esg.de Matching |
|---|---|---|
| Finanzierung des Rankings | Provision pro Lead oder Klick durch gelistete Anbieter | ✓ Algorithmus und Finanzierung strukturell getrennt, keine bezahlten Platzierungen |
| Zugriff des Algorithmus auf Zahlungsdaten | ✗ meist ja, Ranking-Logik kennt Zahlungsstatus | ✓ nein, kein Zugriff darauf, wer wie viel zahlt |
| Datenweitergabe an Anbieter | oft automatisch an viele oder alle passenden Anbieter | ✓ nur nach aktiver Zustimmung, max. 3 Anbieter, nie automatisch |
| Anonyme Nutzung möglich | ✗ selten vorgesehen | ✓ ja, bezahlter Weg ohne jede Datenweitergabe |
| Ausgangspunkt der Analyse | Anbieterliste, die durchsucht wird | Unternehmensanalyse aus sechs Datenquellen vor der Anbieterzuordnung |
| Nachvollziehbarkeit des Scorings | teilweise Kriterien oft nicht offengelegt | neurosymbolischer Ansatz, ML kombiniert mit wissensbasierten, nachvollziehbaren Regeln |
| ESG-spezifische Matching-Kriterien | häufig nur generische Filter wie Branche und Größe | zusätzlich CSRD-Welle, Wesentlichkeitsanalyse, Scope-Umfang, Lieferkettentiefe |
| Kostenmodell | Provision pro vermitteltem Kontakt | kostenlos mit kuratierter Weitergabe oder bezahlt und anonym, Ergebnis identisch |
Am deutlichsten wird der Unterschied bei den ersten beiden Zeilen der Tabelle. Sobald ein Ranking-Algorithmus Zugriff auf Zahlungsdaten hat, egal wie gut die übrigen Kriterien gemeint sind, kann ein Interessenkonflikt nie vollständig ausgeschlossen werden, weil die technische Möglichkeit zur Bevorzugung besteht. Bei find-your-esg.de entfällt diese Möglichkeit bereits auf Systemebene, nicht nur als Selbstverpflichtung. Die ESG-spezifischen Matching-Kriterien in der letzten Zeile sind zudem kein Komfortmerkmal, sondern notwendige Voraussetzung dafür, dass überhaupt zwischen fachlich passenden und lediglich generisch passenden Anbietern unterschieden werden kann.
Bevor eine ESG-Softwareempfehlung als vertrauenswürdig gelten kann, lohnt sich der Blick auf die Stellen, an denen Interessenkonflikte in der Praxis entstehen.
Anbieter zahlen für Top-Positionen im Ranking, unabhängig davon, ob sie fachlich zum jeweiligen Unternehmen passen. Die Position im Vergleich sagt dann mehr über das Marketingbudget als über die Eignung für eine bestimmte CSRD-Welle oder ESG-Disziplin aus.
Der Betreiber erhält eine Provision pro vermitteltem Kontakt oder Abschluss. Die Rankinglogik kennt dadurch das Umsatzpotenzial jedes Anbieters, was einen Anreiz schafft, Systeme mit höherer Provision bevorzugt zu zeigen.
Kontaktdaten werden automatisiert an viele oder alle passenden Anbieter weitergegeben, oft ohne differenzierte Zustimmung. Unternehmen erhalten dadurch eine Flut an Vertriebsanrufen, statt einer kuratierten, überschaubaren Auswahl.
Viele Portale filtern nur nach Branche, Größe und Budget. ESG-spezifische Kriterien wie die CSRD-Berichtspflicht-Welle, der Bedarf an doppelter Wesentlichkeitsanalyse oder der Umfang der Scope-3-Emissionen bleiben unberücksichtigt.
Dieselbe Abteilung pflegt die Anbieterbeziehungen und verantwortet gleichzeitig das Ranking. Ohne organisatorische oder technische Trennung entsteht ein struktureller Interessenkonflikt, selbst wenn niemand bewusst manipuliert.
Diese fünf Muster treten selten isoliert auf. In der Praxis verstärken sie sich gegenseitig: Ein provisionsabhängiges Ranking begünstigt automatisch bezahlte Platzierungen, und wo Redaktion und Vertrieb organisatorisch nicht getrennt sind, fehlt meist auch die Differenzierung nach ESG-spezifischen Kriterien, weil die Zuordnung zu Disziplinen wie Reporting, Carbon Accounting oder Lieferketten-Sorgfaltspflicht mehr Aufwand bedeutet als eine einfache Anbieterliste. Für Unternehmen im Auswahlprozess ist deshalb weniger die einzelne Auffälligkeit entscheidend als die Frage, ob ein Anbietervergleich überhaupt eine strukturelle Absicherung gegen diese Muster eingebaut hat, oder ob Neutralität nur behauptet wird, ohne sich technisch nachvollziehen zu lassen.
Anbieterneutralität ist bei find-your-esg.de kein Versprechen, sondern eine Systemarchitektur. Sechs Bausteine sorgen dafür, dass Geldfluss und Rankinglogik getrennt bleiben.
Sechs parallele Datenquellen fließen in die automatisierte Unternehmensanalyse ein: Unternehmensdaten aus Website und Pressemeldungen, Marktdaten, Referenzdaten aus dokumentierten Projekten, Anbieterdaten aus dem Katalog, öffentliche Register und Finanzdaten wie Umsatz und Mitarbeiterzahl.
Die technische Basis verbindet maschinelles Lernen mit wissensbasierten, nachvollziehbaren Verfahren. Das Ranking entsteht dadurch nicht als reine Black Box, sondern lässt sich anhand von Regeln und Kriterien nachvollziehen.
Der Matching-Algorithmus hat keinen Zugriff darauf, wer wie viel zahlt. Zahlungs- und Rankinglogik sind als getrennte Systeme aufgebaut, sodass Provisionsinteressen die Berechnung gar nicht erst erreichen können.
Es gibt keine bezahlten Platzierungen und keine Provisionen für einzelne Empfehlungen. Ein Anbieter erscheint in der Vorauswahl, weil seine Anbieterdaten zu den Anforderungen passen, nicht weil er dafür bezahlt.
Unternehmen wählen zwischen kostenlos mit kuratierter Datenweitergabe an maximal drei Anbieter oder bezahlt und vollständig anonym. Das inhaltliche Matching-Ergebnis ist in beiden Fällen identisch, mehr dazu im Abschnitt zum Nutzungsmodell.
Die Matching Engine ist die erste Stufe einer zweistufigen Auswahl-Suite. Stufe 2, das Selection Portal für dokumentierte Anforderungen, Anbieterbewertung und Vertragsprüfung, baut auf dem neutralen Matching-Ergebnis auf.
Das anbieterneutrale Matching ist der Einstiegspunkt in den gesamten ESG-Auswahlprozess von find-your-esg.de, nicht das Ende. Wer zunächst einen Überblick über den Markt möchte, findet ihn im ESG-Navigator, der 50 Anbieter sechs ESG-Software-Disziplinen zuordnet: Reporting und Offenlegung, Carbon Accounting und Klimabilanz, EHS und Umweltmanagement, Lieferketten-ESG und Sorgfaltspflicht, GRC mit Risiko und Audit sowie ESG-Daten, Ratings und Regulatorik. Diese kuratierte Übersicht ist unabhängig vom individuellen Matching-Ergebnis einsehbar und eignet sich deshalb auch als Gegenprobe, wie in dieser Seite im Abschnitt zur Selbstprüfung beschrieben.
Den vollständigen Ablauf der automatisierten Unternehmensanalyse, vom ersten Eingabefeld bis zur fertigen Shortlist, erklärt die Seite Wie es funktioniert. Für Unternehmen, die nach der Vorauswahl weiter in die Tiefe gehen möchten, folgt auf die Matching Engine als Stufe 1 das Selection Portal als Stufe 2 der Sectorlens-Auswahl-Suite, mit dokumentierten Anforderungen, strukturierter Anbieterbewertung und Vertragsprüfung. Diese zweite Stufe steht auf find-your-esg.de aktuell nicht im Fokus, ist aber der konsequente nächste Schritt für Unternehmen, die aus einer neutralen Shortlist eine belastbare Vertragsentscheidung ableiten wollen. Hintergrundwissen zu ESG-Themen, Regulatorik und Begriffen wie CSRD, LkSG (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz) oder CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive) bündelt der ESG-Wissen-Hub.
Die Matching Engine von Sectorlens GmbH ist zudem kein isoliertes ESG-Werkzeug, sondern Teil einer größeren Plattform: Acht spezialisierte Find-Your-X-Kategorien, darunter ERP, CRM, HR, BI, MES und WMS, teilen sich denselben Algorithmus und dieselbe Referenzdatenbasis von mehr als 200.000 dokumentierten Software-Projekten. Diese Bandbreite ist für die Anbieterneutralität im ESG-Matching relevant, weil sie zeigt, dass die Trennung von Algorithmus und Finanzierung kein ESG-spezifisches Sonderprinzip ist, sondern netzwerkweit gleich umgesetzt wird. Ein ESG-Softwareprojekt, das an Schnittstellen zu ERP- oder HR-Systemen anschließt, profitiert dadurch von derselben neutralen Logik auch in den angrenzenden Kategorien.
Sechs Aussagen, die im Zusammenhang mit Anbieterneutralität häufig kursieren, und die jeweils dazugehörige Klarstellung.
Beim kostenlosen Weg werden Daten ausschließlich nach aktiver Zustimmung weitergegeben, kuratiert und auf maximal drei passende Anbieter begrenzt, niemals automatisch und niemals an den gesamten Markt.
Der Matching-Algorithmus kennt den Zahlungsstatus der Anbieter nicht. Es gibt keine bezahlten Platzierungen, das Ranking basiert ausschließlich auf dem fachlichen Abgleich mit den Unternehmensanforderungen.
Neutralität bezieht sich auf die Finanzierung des Rankings, nicht auf das Ergebnis. Das Scoring bewertet weiterhin nach fachlicher Eignung, mit klaren Unterschieden zwischen den empfohlenen Systemen.
Der neurosymbolische Ansatz kombiniert maschinelles Lernen mit wissensbasierten, nachvollziehbaren Regeln. Empfehlungen lassen sich dadurch fachlich begründen statt als reine Modellausgabe hinzunehmen.
Der bezahlte Weg gibt zu keinem Zeitpunkt Daten an Anbieter weiter. Diese Trennung ist technisch umgesetzt und unabhängig vom kostenlosen Weg mit kuratierter Datenweitergabe.
Der ESG-Navigator ordnet 50 kuratierte Anbieter sechs Disziplinen zu. Dahinter steht der deutlich größere Marktkatalog der Sectorlens-Plattform mit mehr als 16.000 Softwareprodukten, aus dem das individuelle Matching schöpft.
Die meisten dieser Missverständnisse entstehen, weil Nutzerinnen und Nutzer Erfahrungen mit provisionsbasierten Vergleichsportalen unbewusst auf jedes ESG-Matching übertragen. Wo Datenweitergabe als Massenware und bezahlte Platzierungen zur Norm geworden sind, wirkt eine kuratierte, technisch getrennte Alternative zunächst erklärungsbedürftig. Genau deshalb lohnt es sich, die im vorherigen Abschnitt beschriebenen Prüfschritte tatsächlich anzuwenden, statt Neutralität einfach zu glauben oder pauschal zu bezweifeln.
Unternehmen erhalten ihr ESG-Matching-Ergebnis kostenfrei. Im Gegenzug kann das Unternehmen aktiv zustimmen, dass seine Anfrage an maximal drei passende Anbieter weitergegeben wird, kuratiert nach dem Matching-Ergebnis und niemals automatisch oder an den gesamten Markt. Ohne diese aktive Zustimmung findet keine Weitergabe statt.
Unternehmen, die keinerlei Datenweitergabe wünschen, zahlen für den Service und bleiben zu jedem Zeitpunkt vollständig anonym. Es findet keine Übermittlung von Kontaktdaten an Anbieter statt, weder direkt noch kuratiert. Diese Bezahlschranke betrifft ausschließlich den Zugang zum Service, nicht die inhaltliche Qualität des Matchings.
Entscheidend für die Anbieterneutralität ist, dass beide Wege auf demselben Algorithmus und derselben Datengrundlage laufen. Ob ein Unternehmen den kostenlosen oder den bezahlten Weg wählt, hat keinen Einfluss auf die Zusammensetzung der Shortlist. Das Bezahlmodell finanziert die Plattform, nicht das Ranking. Diese Trennung ist der praktische Kern dessen, was in den vorherigen Abschnitten als strukturelle Trennung von Algorithmus und Finanzierung beschrieben wurde: Wie viel ein Unternehmen zahlt oder ob ein Anbieter überhaupt Kunde von Sectorlens GmbH ist, verändert das Ergebnis der Vorauswahl nicht.
Diese Trennung hat auch eine praktische Konsequenz für die Pflege des Marktkatalogs. Ein Katalog von mehr als 16.000 Softwareprodukten und eine Referenzbasis von über 200.000 dokumentierten Software-Projekten müssen laufend aktualisiert werden, was Ressourcen bindet. Weil diese Pflege über die beiden Nutzungswege finanziert wird und nicht über Provisionen einzelner Anbieter, entsteht kein Anreiz, bestimmte Systeme im Katalog zu bevorzugen, nur weil sie zusätzlich für Sichtbarkeit zahlen würden. Der Marktkatalog bleibt dadurch unabhängig davon vollständig, ob ein gelistetes ESG-System selbst Kunde von Sectorlens GmbH ist.
Neutralität sollte sich nicht nur behaupten, sondern nachprüfen lassen. Diese sechs Schritte funktionieren bei jedem ESG-Vergleichsportal, nicht nur bei find-your-esg.de.
Fragen Sie direkt, wie sich der Anbieter finanziert. Wird pro Vermittlung oder Abschluss eine Provision fällig, besteht ein struktureller Interessenkonflikt beim Ranking.
Klären Sie, wie viele Anbieter automatisch Kontaktdaten erhalten. Eine kuratierte Weitergabe an wenige, passende Anbieter nach aktiver Zustimmung ist ein gutes Zeichen, eine automatische Streuung an viele nicht.
Ein neutrales System kann erklären, warum ein bestimmter Anbieter empfohlen wird, etwa mit Bezug auf CSRD-Welle, Scope-Umfang oder Lieferkettentiefe. Fehlt jede Begründung, bleibt die Empfehlung eine Black Box.
Prüfen Sie, ob es einen Weg gibt, ein Ergebnis zu erhalten, ohne dass überhaupt Daten an Anbieter fließen. Existiert diese Option nicht, ist Datenweitergabe möglicherweise Teil des Geschäftsmodells.
Vergleichen Sie das Ergebnis mit einer kuratierten, unabhängigen Marktübersicht wie dem ESG-Navigator. Starke Abweichungen sind ein Hinweis, das Ranking genauer zu hinterfragen.
Fragen Sie, ob der Anbieterkatalog laufend gepflegt und aus dokumentierten Referenzprojekten gespeist wird, oder ob er nur aus bezahlten Einträgen besteht.
Keiner dieser sechs Schritte erfordert technisches Fachwissen oder Zugriff auf interne Systeme des Anbieters. Sie lassen sich vollständig über öffentlich zugängliche Informationen, ein kurzes Gespräch mit dem Anbieter oder einen Testlauf des Matchings selbst durchführen, meist innerhalb einer halben Stunde. Wer diese Prüfung vor einer ESG-Softwareauswahl durchführt, reduziert das Risiko, dass eine mehrjährige Investitionsentscheidung auf einer verzerrten Longlist aufbaut, erheblich. Genau dieses Prinzip, Nachprüfbarkeit statt blindem Vertrauen, liegt auch der technischen Architektur von find-your-esg.de zugrunde.
Die Neutralität entsteht durch eine strukturelle Trennung von Matching-Algorithmus und Finanzierung bei Sectorlens GmbH, dem Betreiber von find-your-esg.de. Der Algorithmus hat keinen Zugriff darauf, wer wie viel zahlt, es gibt keine bezahlten Platzierungen und keine Provisionen für einzelne Empfehlungen. Geld verdient die Plattform über zwei Nutzungswege, kostenlos mit kuratierter Datenweitergabe oder bezahlt und vollständig anonym, wobei beide Wege zum identischen Matching-Ergebnis führen.
Konkret bedeutet es, dass das System, das die Vorauswahl der ESG-Software berechnet, keine Information darüber erhält, welcher Anbieter Kunde von Sectorlens GmbH ist oder wie viel er zahlt. Das Ranking basiert ausschließlich auf dem Abgleich von Unternehmensanforderungen mit dokumentierten Anbieterdaten und realen Referenzprojekten. Es gibt keine bezahlten Platzierungen, die diesen Abgleich überschreiben könnten.
Nein. Beim kostenlosen Nutzungsweg werden Kontaktdaten ausschließlich nach aktiver Zustimmung des Unternehmens weitergegeben, niemals automatisch. Die Weitergabe ist außerdem kuratiert und auf maximal drei passende Anbieter begrenzt, nicht an den gesamten Markt. Wer keine Datenweitergabe wünscht, kann stattdessen den bezahlten und vollständig anonymen Weg nutzen.
Beim kostenlosen Weg erhält das Unternehmen sein ESG-Matching-Ergebnis kostenfrei und stimmt im Gegenzug einer kuratierten Datenweitergabe an maximal drei passende Anbieter zu, ausschließlich nach aktiver Zustimmung. Beim bezahlten Weg zahlt das Unternehmen für den Service und bleibt zu jedem Zeitpunkt vollständig anonym, es findet keinerlei Datenweitergabe an Anbieter statt. Das inhaltliche Matching-Ergebnis ist in beiden Fällen identisch.
Der Matching-Algorithmus und die Abrechnungs- beziehungsweise Finanzierungslogik von Sectorlens GmbH sind als getrennte Systeme aufgebaut, sodass Zahlungsinformationen gar nicht erst in die Berechnung des Rankings einfließen. Das Ranking entsteht ausschließlich aus dem Abgleich von Unternehmensprofil, Anbieterdaten und Referenzprojekten. Diese technische Trennung ist die Voraussetzung dafür, dass keine bezahlten Platzierungen oder Provisionen das Ergebnis verzerren können.
Ein neurosymbolischer KI-Ansatz kombiniert maschinelles Lernen mit wissensbasierten, nachvollziehbaren Verfahren, statt sich allein auf ein trainiertes Modell zu verlassen. Bei Sectorlens GmbH bedeutet das, dass Empfehlungen nicht als reine Black Box entstehen, sondern anhand von Regeln und Wissensbausteinen nachvollzogen werden können, etwa warum eine bestimmte CSRD-Berichtspflicht-Welle ein bestimmtes System nahelegt. Im Juli 2025 wurde dieser Ansatz mit einem Sonderpreis des Brandenburger Innovationspreises ausgezeichnet.
Sechs parallele Datenquellen fließen in die automatisierte Unternehmensanalyse ein: Unternehmensdaten aus Website und Pressemeldungen, Marktdaten, Referenzdaten aus mehr als 200.000 dokumentierten Software-Projekten, Anbieterdaten aus einem Katalog von über 16.000 Softwareprodukten, öffentliche Register wie das Handelsregister sowie Finanzdaten wie Umsatz und Mitarbeiterzahl als Budgetindikator. Erst aus dieser Kombination entsteht die Vorauswahl passender ESG-Systeme.
Ein klassischer, provisionsbasierter Vergleich beginnt meist bei der Anbieterliste und finanziert sich über Provisionen der gelisteten Anbieter, wodurch Vertriebsbudget das Ranking beeinflussen kann. Neutrales Matching beginnt stattdessen bei der Analyse des anfragenden Unternehmens, etwa CSRD-Welle, Bedarf an Wesentlichkeitsanalyse oder Umfang der CO2-Bilanzierung, und ordnet erst danach passende Systeme zu. Der Algorithmus kennt dabei keine Zahlungsinformationen, sodass Provisionen das Ergebnis nicht verzerren können.
Ja. Unternehmen können nach dem Geschäftsmodell fragen, prüfen, wie viele Anbieter automatisch Kontaktdaten erhalten, eine Begründung für jede Empfehlung verlangen, die anonyme Option testen und das Ergebnis mit einer unabhängigen Marktübersicht wie dem ESG-Navigator abgleichen. Diese Prüfpunkte lassen sich innerhalb weniger Minuten durchgehen und zeigen zuverlässig, ob ein Anbieter tatsächlich provisionsfrei arbeitet.
Der ESG-Navigator von find-your-esg.de ordnet 50 Anbieter sechs ESG-Software-Disziplinen zu, darunter Reporting und Offenlegung, Carbon Accounting und Klimabilanz sowie Lieferketten-ESG und Sorgfaltspflicht. Er dient als unabhängige, kuratierte Marktübersicht, mit der sich ein Matching-Ergebnis gegenprüfen lässt: Wenn eine Empfehlung stark von der neutralen Übersicht des Navigators abweicht, ist das ein Hinweis, das Ranking genauer zu hinterfragen.
Nein, es gibt keine bezahlten Platzierungen und keine Provisionen im Matching-Algorithmus von find-your-esg.de. Der Algorithmus und die Finanzierung durch Sectorlens GmbH sind strukturell getrennt, sodass ein Anbieter unabhängig davon empfohlen wird, ob und wie viel er zahlt. Das Ranking basiert stattdessen auf dem Abgleich von Unternehmensanforderungen mit Anbieterdaten und dokumentierten Referenzprojekten.
Hinter find-your-esg.de steht die Sectorlens GmbH mit Sitz in Potsdam, eine Ausgründung der Universität Potsdam. Das Unternehmen betreibt eine Matching Engine, die sich acht spezialisierte Find-Your-X-Kategorien teilen, darunter ESG, ERP, CRM, HR, BI, MES und WMS, und wurde im Juli 2025 mit einem Sonderpreis des Brandenburger Innovationspreises für den Einsatz von KI zur automatisierten Anforderungserfassung ausgezeichnet.
Testen Sie selbst, wie ein Ranking aussieht, das keinen Zugriff auf Zahlungsdaten hat. Kostenlos mit kuratierter Datenweitergabe an maximal drei Anbieter oder bezahlt und vollständig anonym, das Ergebnis bleibt dasselbe.