Anbieterprofil · Klimadaten-Offenlegung für Investoren und Lieferketten

CDP Anbieterprofil: Klimadaten-Offenlegung für Investoren und Lieferketten im Überblick

CDP (vormals Carbon Disclosure Project) ist eine im Jahr 2000 in London gegründete gemeinnützige Organisation, keine kommerzielle SaaS-Firma und kein Lieferketten-Rating wie EcoVadis. CDP betreibt ein globales Offenlegungssystem für Umweltdaten: Unternehmen, Städte, Staaten und Regionen füllen jährlich Fragebögen zu Climate Change, Water Security und Forests aus, die CDP zusammen mit einem akkreditierten Scoring-Partner zu einer Bewertung von D bis A auswertet. Für den deutschen Mittelstand ist eine CDP-Offenlegung meist investorengetrieben oder wird über das Supply-Chain-Programm eines Großkunden ausgelöst, seltener durch eigene Initiative. 2026 legen laut CDP mehr als 22.100 Unternehmen, die zwei Drittel der globalen Marktkapitalisierung repräsentieren, ihre Umweltdaten über CDP offen (cdp.net/en/about, abgerufen September 2026).

Dieses Anbieterprofil ordnet Rechtsform, Fragebogen-Module, Preislogik und DACH-Fähigkeit von CDP 2026 ein, mit Quelle und Jahresangabe zu jeder Kennzahl. Ein ausführlicher Methodik- und Kostenvergleich zu EcoVadis, dem wichtigsten Pendant im Lieferketten-Rating, steht im Beitrag EcoVadis vs. CDP 2026 zur Verfügung.

Anbieterprofil Klimadaten-Offenlegung Investoren & Kapitalmarkt Stand September 2026
2000
Gründungsjahr, London, Vereinigtes Königreich (Charity Commission for England and Wales, Registered Charity No. 1122330, abgerufen September 2026)
Gemeinnützige NGO
Rechtsform: internationale Non-Profit-Organisation, keine Aktiengesellschaft; Kerneinheit CDP Worldwide ist eingetragene Charity in London, europäische Einheit CDP Worldwide (Europe) gemeinnützige GmbH mit Sitz Berlin (cdp.net/en/about; Handelsregister Berlin, abgerufen September 2026)
Investoren & Kapitalmarkt
Primäres Zielsegment: von institutionellen Investoren und Großkunden über das Supply-Chain-Programm angestoßene Offenlegung, 540+ Kapitalmarkt-Signatare mit 110+ Billionen US-Dollar AUM (cdp.net/en/about, abgerufen September 2026)
22.100+
Unternehmen, die 2026 über CDP Umweltdaten offenlegen, zwei Drittel der globalen Marktkapitalisierung (cdp.net/en/about, abgerufen September 2026)
Marktkontext

Warum CDP im Offenlegungsmarkt eine Sonderstellung hat

CDP ist kein Nischenanbieter, sondern das am weitesten verbreitete Offenlegungssystem für unternehmensbezogene Umweltdaten weltweit. Die Reichweite entsteht nicht durch klassischen Softwarevertrieb, sondern durch strukturellen Nachfragedruck: Investoren und Großkunden fordern CDP-Daten aktiv an, und globale Regelwerke referenzieren die CDP-Methodik direkt.

540+
Kapitalmarkt-Signatare (institutionelle Investoren) fordern CDP-Daten für Anlage- und Risikoentscheidungen an, zusammen mit mehr als einem Viertel der globalen institutionellen Vermögenswerte (cdp.net/en/capital-markets-signatories, abgerufen September 2026)
200+
einkaufende Mitgliedsunternehmen fordern über das CDP Supply Chain Programm Klimadaten von Lieferanten an; 2025 wurden darüber mehr als 45.000 Lieferanten zur Offenlegung aufgefordert (cdp.net/en/supply-chain, abgerufen September 2026)
Seit 2018
TCFD-Ausrichtung: CDP übersetzt die vier TCFD-Säulen Governance, Strategie, Risikomanagement sowie Kennzahlen & Ziele in konkrete Fragebogen-Items (cdp.net/en/about/framework-alignment, abgerufen September 2026)
ISSB-Partner
CDP ist nach eigenen Angaben „key global climate disclosure partner“ des International Sustainability Standards Board (ISSB) für IFRS S2 (cdp.net/en/about/framework-alignment, abgerufen September 2026)

Für den DACH-Mittelstand ist diese Marktposition der eigentliche Grund, warum CDP überhaupt relevant wird: Eine Offenlegung entsteht selten aus eigener Initiative, sondern fast immer aus einer konkreten Anfrage von Investoren oder Großkunden. Gleichzeitig wachsen die regulatorischen Berührungspunkte. CDP ist seit 2024 zusätzlich an IFRS S2 (ISSB) ausgerichtet und arbeitet seit 2023 mit EFRAG an einer Zuordnung zu den europäischen ESRS-Standards, vor allem ESRS E1 Klima. Nach Verabschiedung der durch das EU-Omnibus-Verfahren überarbeiteten ESRS-Fassung will CDP eine aktualisierte Mapping-Dokumentation veröffentlichen, sodass sich Climate-Change-Antworten aus CDP teilweise für die CSRD-Berichterstattung weiterverwenden lassen (cdp.net/en/about/framework-alignment, abgerufen September 2026). Eine vollständige doppelte Wesentlichkeitsanalyse nach CSRD ersetzt CDP damit nicht.

Unternehmensprofil

CDP im Überblick: Rechtsform, Standorte und Zielsegment

CDP wurde im Jahr 2000 in London als Carbon Disclosure Project gegründet und firmiert seit einigen Jahren nur noch unter der Kurzform CDP. Anders als EcoVadis oder klassische ESG-Software-Anbieter ist CDP kein gewinnorientiertes SaaS-Unternehmen, sondern eine eingetragene gemeinnützige Organisation mit mehreren rechtlich getrennten Einheiten. Die folgenden Kennzahlen fassen Gründung, Rechtsform, Standorte und Finanzierung zusammen, jeweils mit Quelle und Jahresangabe.

Gründung

2000, London

Gegründet 2000 in London unter dem Namen Carbon Disclosure Project, seit einigen Jahren firmiert die Organisation nur noch als CDP (Charity Commission for England and Wales, Registered Charity No. 1122330; Wikipedia, abgerufen September 2026).

Rechtsform

Gemeinnützige Organisation, keine AG

CDP beschreibt sich selbst als „international non-profit organization". Die Kerneinheit CDP Worldwide ist eine in England und Wales eingetragene Charity, CDP North America Inc. ist eine 501(c)(3)-Organisation in New York (cdp.net/en/about; InfluenceWatch, abgerufen September 2026). Es gibt keine Aktionäre und keine Gewinnausschüttung.

Hauptsitz & Standorte

London, mit 50+ Standorten

Hauptsitz in London; laut eigenen Angaben Regionalbüros und lokale Partner an über 50 Standorten weltweit, u. a. in den USA, Japan, China und Brasilien (cdp.net/en/about, abgerufen September 2026). Europäische Einheit: CDP Worldwide (Europe) gemeinnützige GmbH, Sitz Berlin, eingetragen im deutschen Handelsregister (Amtsgericht Charlottenburg, abgerufen September 2026).

Finanzierung

Zuschüsse, Beiträge, Gebühren

Finanzierung über eine Mischung aus staatlichen und philanthropischen Zuschüssen, Mitgliedsbeiträgen, Verwaltungsgebühren und Datenlizenzierung (Wikipedia, abgerufen September 2026). Für die drei CDP-Einheiten zusammen wurden für 2023 rund 27,2 Mio. US-Dollar Einnahmen ausgewiesen, Budget 2025 rund 38,7 Mio. US-Dollar (InfluenceWatch-Auswertung von CDP-Finanzunterlagen, abgerufen September 2026).

Zielsegment

Investoren, Kapitalmarkt & Lieferketten

In erster Linie institutionelle Investoren, die über CDP Klimarisiken von Portfoliounternehmen einschätzen, sowie Großkunden, die Lieferanten über das CDP Supply Chain Programm zur Offenlegung auffordern. Eine Offenlegung wird meist durch eine Investoren- oder Kundenanfrage ausgelöst, seltener freiwillig gestartet (cdp.net/en/about, abgerufen September 2026).

Produkt & Module

Was das CDP-Offenlegungssystem tatsächlich leistet

CDP ist im Kern ein Fragebogen- und Scoring-System für Umweltdaten, kein Lieferketten-Rating wie EcoVadis und keine vollständige ESG-Reporting-Software für die CSRD-Berichtspflicht. Die Plattform sammelt strukturierte Selbstauskünfte zu drei Umweltthemen und übersetzt sie in eine vergleichbare Buchstaben-Bewertung.

Modul 1

Climate Change Questionnaire

Jährlicher Fragebogen zu Treibhausgasemissionen (Scope 1 bis 3), Klimarisiken, Klimastrategie und Corporate Governance. Deckt Zielsetzung, Reduktionsmaßnahmen und den Status von Science Based Targets ab. Erfasst werden zusätzlich interne CO2-Preise sowie die Aufschlüsselung von Scope-3-Kategorien entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (cdp.net, Question Bank, abgerufen September 2026).

Modul 2

Water Security Questionnaire

Fragebogen zu Wasserrisiken, -verbrauch und -management entlang der Wertschöpfungskette, seit 2010 als eigenständiges Modul unter dem Namen CDP Water Disclosure etabliert. Abgefragt werden unter anderem Wasserknappheitsrisiken an einzelnen Unternehmensstandorten, Abwasserqualität und die Steuerung des Themas auf Vorstandsebene (Wikipedia; cdp.net, abgerufen September 2026).

Modul 3

Forests Questionnaire

Fragebogen zu Entwaldungsrisiken bei den vier forstrelevanten Rohstoffen Holz, Palmöl, Rind und Soja, relevant unter anderem für die Vorbereitung auf die EU-Entwaldungsverordnung EUDR. Unternehmen mit Bezug zu diesen Rohstoffen müssen Herkunft, Zertifizierungen wie FSC oder RSPO und Entwaldungsrisiken in der Lieferkette offenlegen (cdp.net, abgerufen September 2026).

Modul 4

Scoring von D bis A

CDP wertet jede Antwort zusammen mit einem akkreditierten Scoring-Partner aus und vergibt vier Stufen: Disclosure (D/D-), Awareness (C/C-), Management (B/B-) und Leadership (A/A-), getrennt für jedes der drei Themen. Die Stufen bauen aufeinander auf, siehe Detailübersicht unten (CDP-Methodik, ausgewertet u. a. von Seedling, abgerufen September 2026).

Modul 5

A List

Unternehmen mit Spitzenbewertung erscheinen auf der jährlichen CDP A List. Voraussetzungen sind unter anderem extern verifizierte Emissionsdaten, eine SBTi-validierte Zielsetzung und Governance auf Vorstandsebene. 2025 erzielten die 280 A-List-Unternehmen laut CDP zusammen rund 218 Mrd. US-Dollar an wirtschaftlichen Chancen aus Klima-, Wasser- und Waldmaßnahmen (cdp.net/en/faqs; Seedling-Auswertung, abgerufen September 2026).

Modul 6

CDP Supply Chain Programm

Mehr als 200 einkaufende Mitgliedsunternehmen fordern über drei Mitgliedsstufen (Standard bis 200, Lead bis 400, Premium 400+ Lieferantenanfragen) Klimadaten von Zulieferern an; 2025 wurden darüber mehr als 45.000 Lieferanten zur Offenlegung aufgefordert (cdp.net/en/supply-chain, abgerufen September 2026). Die Teilnahme ist für eingeladene Lieferanten in der Regel gebührenfrei (CDP Help Center und CDP FAQ, abgerufen September 2026).

Scoring-Bänder im Detail

Vier Stufen von D- bis A

CDP vergibt die Bewertung getrennt für jedes der drei Themen Climate Change, Water Security und Forests. Die vier Bänder bauen aufeinander auf: Ein Unternehmen muss die Kriterien der niedrigeren Stufe erfüllen, um in der nächsthöheren bewertet zu werden (CDP-Methodik, ausgewertet u. a. von Seedling, abgerufen September 2026).

D / D-

Disclosure

Unterste Stufe: Das Unternehmen legt grundlegende Daten offen, etwa Emissionszahlen, ohne dass daraus bereits Risikoverständnis oder Maßnahmen erkennbar werden.

C / C-

Awareness

Das Unternehmen zeigt ein Verständnis für klima-, wasser- oder waldbezogene Risiken und Chancen im eigenen Geschäftsmodell, ohne dass bereits umfassende Managementmaßnahmen folgen.

B / B-

Management

Das Unternehmen setzt konkrete Maßnahmen und Ziele um, etwa Reduktionsziele oder Wasser-Risikomanagement, und weist Fortschritte gegenüber Vorjahren nach.

A / A-

Leadership

Höchste Stufe: erfordert unter anderem extern verifizierte Emissionsdaten, eine SBTi-validierte Zielsetzung und Governance auf Vorstandsebene. Nur wer in allen Kategorien führend ist, erscheint auf der jährlichen A List.

Einordnung: CDP bewertet Selbstauskünfte zu Klima-, Wasser- und Waldrisiken, nicht das breite Themenspektrum aus Umwelt, Arbeitsrechten, Ethik und Beschaffung wie EcoVadis, und ersetzt auch keine vollständige, geprüfte CSRD/ESRS-Berichterstattung. Ein ausführlicher Methodik- und Zielgruppenvergleich zu EcoVadis findet sich im Beitrag EcoVadis vs. CDP 2026.

Stärken & Grenzen

Für wen CDP passt — und für wen nicht

CDP ist kein Universalwerkzeug für ESG-Berichterstattung. Diese Einschätzung ist bewusst anbieterneutral: Sie hilft einzuordnen, ob eine CDP-Offenlegung für die eigene Unternehmenssituation überhaupt der richtige nächste Schritt ist.

Gut geeignet für

Kapitalmarktorientierte Unternehmen

Börsennotierte Unternehmen und Unternehmen mit institutionellen Investoren, die aktiv über einen der 540+ Kapitalmarkt-Signatare zur CDP-Offenlegung aufgefordert werden. Für sie ist CDP meist keine freie Wahl, sondern eine faktische Erwartung des Kapitalmarkts.

Gut geeignet für

Lieferanten von CDP-Supply-Chain-Mitgliedern

Zulieferer, die von einem der 200+ einkaufenden Mitgliedsunternehmen über das Supply Chain Programm zur Offenlegung eingeladen werden. Die Teilnahme ist in diesem Fall meist gebührenfrei und faktisch durch die Kundenbeziehung vorgegeben.

Gut geeignet für

Unternehmen mit Klimaschwerpunkt und ISSB/ESRS-Bezug

Organisationen, die ohnehin klimabezogene TCFD-, IFRS-S2- oder ESRS-E1-Kennzahlen erheben müssen, können den CDP-Fragebogen als strukturiertes, extern anerkanntes Format für dieselben Daten nutzen, statt Formate parallel zu pflegen.

Weniger geeignet für

Kleinere Unternehmen ohne Investoren- oder Kundendruck

Ohne konkrete Investoren- oder Supply-Chain-Anfrage ist eine freiwillige CDP-Offenlegung für kleinere, nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen selten der effizienteste erste Schritt. Wer vorrangig die CSRD-Berichtspflicht erfüllen muss, ist mit dedizierter CSRD-Reporting-Software meist besser bedient, da diese die vollständige doppelte Wesentlichkeitsanalyse und alle ESRS-Themenstandards abdeckt, nicht nur den Klimaausschnitt.

Weniger geeignet für

Unternehmen mit breitem Lieferketten-Rating-Bedarf

Wer von Kunden ein umfassendes Rating zu Umwelt, Arbeits- und Menschenrechten, Ethik und Beschaffung benötigt statt eines reinen Klima-, Wasser- und Waldfragebogens, ist mit einem Anbieter wie EcoVadis meist zielgenauer bedient. Ein direkter Vergleich steht im Beitrag EcoVadis vs. CDP 2026.

Weniger geeignet für

Teams mit Erwartung an klassischen Softwarevertrieb

CDP ist eine gemeinnützige Organisation ohne klassisches Vertriebsteam, Self-Service-Onboarding oder Preisliste im SaaS-Stil. Wer eine kurze, vertriebsgetriebene Kaufentscheidung mit Demo und Vertragsverhandlung erwartet, findet bei CDP einen deutlich administrativeren, formaleren Prozess vor.

Integrationsökosystem

Wie CDP-Daten in andere Systeme einfließen

CDP ist kein klassisches Integrations-SaaS mit öffentlichem App-Marketplace und Self-Service-API. Die Anbindung an andere Systeme läuft über drei begrenzte, aber praxistaugliche Wege.

Weg 1

Excel-Export & -Import (Roundtripping)

Im Online Response System (ORS) lässt sich der komplette Fragebogen als Excel-Datei exportieren, offline bearbeiten und wieder importieren. Anlagen (Attachments) werden im Export nicht mit übernommen und müssen separat hochgeladen werden (CDP Help Center, Export-to-Excel-Anleitung, abgerufen September 2026).

Weg 2

Disclosure API für akkreditierte Partner

CDP bietet eine Disclosure API, über die akkreditierte Solution-Provider (Accredited Solutions Providers, ASPs) Antworten direkt in das CDP-System einspielen können, sofern das offenlegende Unternehmen den Zugriff explizit freigibt. Die API deckt alle aktuellen Fragebögen ab, validiert Eingaben nur eingeschränkt und unterstützt keine finale Einreichung, diese bleibt im CDP-Portal selbst (CDP Help Center, Artikel KA-01132 und KA-01133, abgerufen September 2026). Ein öffentlicher Self-Service-Zugang für beliebige Drittanbieter besteht nicht, der Zugang läuft über eine Partnerschaftsanfrage an CDP.

Weg 3

Weiterverwendung für CSRD/ESRS-Berichte

Da CDP seit 2023 mit EFRAG an einer Zuordnung der Fragebogen-Inhalte zu ESRS E1 (Klima) arbeitet, lassen sich viele im CDP-Climate-Change-Fragebogen erhobenen Kennzahlen mit vertretbarem Zusatzaufwand für die CSRD-Berichterstattung weiterverwenden. Das ersetzt keine vollständige, alle ESRS-Themenstandards abdeckende CSRD-Software, deckt aber den Klimaausschnitt strukturell doppelt ab (cdp.net/en/about/framework-alignment, abgerufen September 2026).

Einordnung: Zahlreiche ESG-Reporting- und Carbon-Accounting-Anbieter, etwa Workiva und Position Green, bieten eigene Vorbefüllungs- und Exportmodule für den CDP-Fragebogen an, die auf den oben genannten Wegen aufsetzen (Anbieterangaben verschiedener ESG-Software-Hersteller, 2026). Wer eine vollwertige, laufend synchronisierte Systemanbindung erwartet, etwa vergleichbar mit dem SAP-Ariba-Konnektor von EcoVadis, findet dies bei CDP in dieser Form nicht.

Preislogik

Wie CDP tatsächlich bepreist: gebührenbasiert statt klassisches SaaS-Pricing

CDP ist keine kommerzielle Software mit Lizenzpreis, sondern eine gemeinnützige Organisation, die sich über eine gestaffelte Verwaltungsgebühr, Mitgliedsbeiträge und Zuschüsse finanziert. Ob ein Unternehmen überhaupt zahlt, hängt in erster Linie davon ab, wer die Offenlegung anfordert, nicht von einem klassischen Preisplan. Wir nennen an dieser Stelle bewusst keine erfundene Zahl, wo CDP selbst keinen öffentlichen Betrag nennt.

Über Lieferkette eingeladen

In der Regel gebührenfrei

Wird ein Unternehmen ausschließlich über das CDP Supply Chain Programm eines Kunden zur Offenlegung eingeladen, fällt laut CDP in der Regel keine Verwaltungsgebühr an (CDP Help Center und CDP FAQ, abgerufen September 2026).

Investorenanfrage oder freiwillig

Gestaffelte Verwaltungsgebühr

Wird die Offenlegung von einem Investor angefordert oder meldet sich ein Unternehmen freiwillig, fällt eine Verwaltungsgebühr in drei Stufen an: Essential, Foundation und Enhanced. Für Europa nennt CDP für 2026 Beträge zwischen rund 2.975 und 7.200 Euro, abhängig von Stufe und Sitzland (CDP Help Center, Artikel KA-01037, und CDP FAQ, abgerufen September 2026).

Regionale Beispielbeträge

Nach Sitzland gestaffelt

CDP nennt für die höchste Stufe (Enhanced) beispielhaft 5.985 britische Pfund im Vereinigten Königreich, 7.650 US-Dollar in den USA und 54.000 chinesische Yuan in China; die Essential-Stufe ist nur in bestimmten Regionen verfügbar (cdp.net/en/faqs, abgerufen September 2026).

Zum Vergleich: EcoVadis bepreist über ein separates Abonnement pro bewertetem Unternehmen ohne öffentliche Preisliste, meist ausgelöst durch eine Kundenanfrage im Einkauf. CDP bepreist dagegen nach Anfragequelle, nicht allein nach Unternehmensgröße, und ist für viele über die Lieferkette eingeladene Teilnehmer im Kern kostenlos. Ein vollständiger Kostenvergleich beider Systeme steht im Beitrag EcoVadis vs. CDP 2026.

DACH, Datenresidenz & Zertifizierungen

CDP für den DACH-Mittelstand eingeordnet

Vier Fragen, die im Auswahlprozess für deutsche, österreichische und Schweizer Unternehmen regelmäßig auftauchen: lokale Präsenz, Datenspeicherort, Zertifizierungen und Anbindung an bestehende Systeme.

DACH-Fähigkeit

Europäische Einheit in Berlin

CDP Worldwide (Europe) gemeinnützige GmbH ist mit Sitz in Berlin im deutschen Handelsregister eingetragen (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 119156 B); die deutsche Präsenz besteht laut verfügbaren Quellen seit 2009 (Handelsregisterauszug; Wikipedia, abgerufen September 2026).

  • Rechtseinheit CDP Worldwide (Europe) gGmbH, Berlin
  • Fragebögen und Guidance primär auf Englisch
  • Deutschsprachige Unterstützung über CDP-Partnernetzwerk und Berater
Datenresidenz

Keine dokumentierte deutsche Datenresidenz

CDP veröffentlicht keine detaillierte, ausschließlich deutsche oder EU-exklusive Datenresidenz-Policy. Als international tätige Organisation mit rechtlich getrennten Einheiten in UK, USA und Japan verarbeitet CDP Daten organisationsweit; eine gesonderte deutsche Serverzusage ist öffentlich nicht dokumentiert (cdp.net, abgerufen September 2026).

  • Sitz Kerneinheit: London (UK-Charity)
  • Europäische Rechtseinheit: Berlin
  • Keine öffentlich dokumentierte alleinige EU-Datenresidenz
Zertifizierungen & Schnittstellen

Cyber Essentials, Disclosure API nur für Partner

CDP ist nach eigenen Angaben Cyber-Essentials-zertifiziert (cdp.net/en/faqs, abgerufen September 2026). CDP bietet eine Disclosure API für akkreditierte Solution-Provider (Zugang nur über Partnerschaftsanfrage, kein öffentlicher Self-Service-Zugang) sowie einen Excel-Export/-Import im Online Response System; ein Konnektor vergleichbar mit der SAP-Ariba-Integration von EcoVadis existiert jedoch nicht (CDP Help Center, Artikel KA-01132, und Export-to-Excel-Anleitung, abgerufen September 2026).

  • Cyber Essentials Certified (cdp.net)
  • Keine öffentlich dokumentierte ISO-27001-Zertifizierung gefunden
  • Disclosure API nur für akkreditierte Partner; Vorbereitungsmodule bei Drittanbietern wie Workiva, Position Green
Bewertungen & Auszeichnungen

Wie CDP unabhängig eingeordnet wird

CDP ist eine gemeinnützige Organisation und kein kommerzielles SaaS-Produkt, entsprechend fehlen klassische Nutzerbewertungen auf Plattformen wie G2 oder Capterra fast vollständig. Die Reputation von CDP zeigt sich stattdessen an der Referenzierung durch Standards, Regulatoren und Fachpresse.

Software-Bewertungsportale

Keine belastbaren G2-/Capterra-Einträge

Eine Recherche auf G2 und Capterra (September 2026) findet keinen eigenständigen, nennenswert bewerteten Eintrag für CDP als Organisation oder Plattform. Das ist plausibel, da CDP keine klassische, im Self-Service gekaufte Business-Software ist, sondern ein von Investoren und Kunden angestoßenes Offenlegungssystem. Wir nennen deshalb bewusst keine erfundene Sternebewertung.

Standard-Referenzstatus

Offizieller ISSB-Klimapartner

CDP bezeichnet sich selbst als „key global climate disclosure partner“ des International Sustainability Standards Board (ISSB) für die Umsetzung von IFRS S2 und arbeitet seit 2023 mit EFRAG an der Zuordnung zu den europäischen ESRS-Standards (cdp.net/en/about/framework-alignment, abgerufen September 2026).

Fachpresse & Beratungshäuser

Regelmäßig referenziert, nicht beworben

Prüfungs- und Beratungsgesellschaften wie KPMG und Normungsorganisationen wie BSI Group veröffentlichen eigene CDP-Reporting-Leitfäden und Fristenübersichten für ihre Mandanten, ein Indiz für die Verbreitung von CDP als De-facto-Referenzstandard im Klimareporting (KPMG- und BSI-Publikationen, abgerufen September 2026).

A List

280 Unternehmen mit Spitzenbewertung

Laut CDP-eigener Auswertung erzielten die 280 Unternehmen der A List 2025 zusammen rund 218 Mrd. US-Dollar an wirtschaftlichen Chancen aus Klima-, Wasser- und Waldmaßnahmen, ein von CDP selbst veröffentlichter, nicht unabhängig geprüfter Wert (cdp.net/en/faqs, abgerufen September 2026).

Einordnung: Die Abwesenheit klassischer Software-Reviews ist bei CDP kein Warnsignal, sondern Ausdruck der Rechtsform. Wer eine Kaufentscheidung anhand von Peer-Bewertungen treffen möchte, sollte diese eher für kommerzielle ESG-Software-Anbieter im CSRD-Reporting-Software-Vergleich heranziehen, nicht für CDP selbst.

FAQ

Häufige Fragen zu CDP

Antworten auf die Fragen, die Investor-Relations-, Einkaufs- und Nachhaltigkeitsteams zu CDP am häufigsten stellen, jede für sich verständlich.

Was ist CDP genau, und ist es dasselbe wie das Carbon Disclosure Project?

CDP hieß bis vor einigen Jahren offiziell Carbon Disclosure Project und firmiert seither nur noch unter der Kurzform CDP. Es handelt sich um eine im Jahr 2000 in London gegründete gemeinnützige Organisation (Registered Charity No. 1122330), die ein globales Offenlegungssystem für Umweltdaten betreibt. Unternehmen, Städte, Staaten und Regionen reichen jährlich Fragebögen zu Klima, Wasser und Wäldern ein, die CDP zusammen mit einem akkreditierten Scoring-Partner auswertet und mit einer Buchstabenbewertung von D bis A versieht. 2026 legen laut CDP mehr als 22.100 Unternehmen ihre Umweltdaten über die Plattform offen (cdp.net/en/about, abgerufen September 2026).

Ist CDP ein Unternehmen oder eine gemeinnützige Organisation?

CDP ist eine gemeinnützige Organisation, kein gewinnorientiertes SaaS-Unternehmen. Die Kerneinheit CDP Worldwide ist eine in England und Wales eingetragene Charity, CDP North America Inc. ist in den USA als 501(c)(3)-Organisation registriert, und die europäische Einheit CDP Worldwide (Europe) gemeinnützige GmbH hat ihren Sitz in Berlin (cdp.net/en/about; Handelsregister Berlin; InfluenceWatch, abgerufen September 2026). CDP hat keine Aktionäre und schüttet keine Gewinne aus, sondern finanziert sich über Zuschüsse, Mitgliedsbeiträge und Verwaltungsgebühren.

Was deckt der CDP-Fragebogen inhaltlich ab?

CDP betreibt drei getrennte, jährlich zu beantwortende Fragebögen: Climate Change zu Treibhausgasemissionen, Klimarisiken und -zielen, Water Security zu Wasserverbrauch und -risiken entlang der Wertschöpfungskette, und Forests zu Entwaldungsrisiken bei den Rohstoffen Holz, Palmöl, Rind und Soja. Jedes Thema wird getrennt bewertet, ein Unternehmen kann in einem Bereich also besser abschneiden als im anderen (cdp.net, Question Bank, abgerufen September 2026).

Wie funktioniert das CDP-Scoring von D bis A?

CDP bewertet jede eingereichte Antwort zusammen mit einem akkreditierten Scoring-Partner auf vier Stufen: Disclosure (D bis D-) für reine Offenlegung, Awareness (C bis C-) für Risikoverständnis, Management (B bis B-) für konkrete Maßnahmen und Ziele sowie Leadership (A bis A-) für nachweislich führende Praxis. Für die Top-Bewertung A verlangt CDP unter anderem extern verifizierte Emissionsdaten und eine SBTi-validierte Zielsetzung (CDP-Methodik, ausgewertet u. a. von Seedling, abgerufen September 2026).

Was kostet die Teilnahme an CDP für ein Unternehmen?

Das hängt davon ab, wer die Offenlegung anfordert. Wird ein Unternehmen ausschließlich über das CDP Supply Chain Programm eines Kunden eingeladen, fällt in der Regel keine Gebühr an. Wird die Offenlegung dagegen von einem Investor angefordert oder meldet sich ein Unternehmen freiwillig, erhebt CDP eine gestaffelte Verwaltungsgebühr in drei Stufen (Essential, Foundation, Enhanced). Für Europa nennt CDP für 2026 Beträge zwischen rund 2.975 und 7.200 Euro, abhängig von Stufe und Sitzland (CDP Help Center, Artikel KA-01037, und cdp.net/en/faqs, abgerufen September 2026). Wir nennen bewusst keinen einzelnen Pauschalpreis, da CDP selbst keinen einheitlichen Betrag veröffentlicht.

Wer fordert typischerweise eine CDP-Offenlegung an: Investoren oder Kunden?

Beide, mit unterschiedlichen Folgen für die Kosten. Institutionelle Investoren fordern CDP-Daten an, um Klimarisiken von Portfoliounternehmen einzuschätzen; laut CDP unterstützen mehr als 540 Kapitalmarkt-Signatare mit zusammen über 110 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen diese Anfragen (cdp.net/en/about, abgerufen September 2026). Großkunden fordern ihre Lieferanten zusätzlich über das CDP Supply Chain Programm zur Offenlegung auf. Eine rein freiwillige, selbst initiierte Offenlegung ohne externe Anfrage ist deutlich seltener.

Wie unterscheidet sich CDP von EcoVadis?

CDP konzentriert sich ausschließlich auf Umweltthemen, Klima, Wasser und Wälder, und wird meist von Investoren oder über das Supply-Chain-Programm eines Großkunden angestoßen. EcoVadis bewertet dagegen ein breiteres Themenspektrum aus Umwelt, Arbeits- und Menschenrechten, Ethik und nachhaltiger Beschaffung und wird meist von Kunden im Einkauf angefragt. CDP ist zudem eine gemeinnützige Organisation, während EcoVadis SAS ein gewinnorientiertes Unternehmen ist. Ein ausführlicher Methodik- und Kostenvergleich beider Systeme steht im Beitrag EcoVadis vs. CDP 2026 auf find-your-esg.de zur Verfügung.

Ist CDP DSGVO-konform, und wo werden die Daten gespeichert?

CDP ist eine international tätige Organisation mit rechtlich getrennten Einheiten in Großbritannien, den USA, Japan und, für Europa, in Berlin. Eine öffentlich dokumentierte, ausschließlich deutsche oder EU-exklusive Datenresidenz nennt CDP nicht; nach eigenen Angaben ist die Organisation Cyber-Essentials-zertifiziert (cdp.net/en/faqs, abgerufen September 2026). Für Unternehmen mit strengen Datenresidenz-Anforderungen empfiehlt sich eine direkte Anfrage bei CDP zur aktuellen Verarbeitungs- und Hosting-Praxis, da hierzu keine detaillierte öffentliche Dokumentation vorliegt.

Gibt es eine deutsche CDP-Niederlassung?

Ja. Die europäische Rechtseinheit CDP Worldwide (Europe) gemeinnützige GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist im deutschen Handelsregister eingetragen (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 119156 B). Die deutsche Präsenz besteht laut verfügbaren Quellen seit 2009 (Handelsregisterauszug; de.wikipedia.org, abgerufen September 2026). CDP ist damit organisatorisch in Europa vertreten, auch wenn die globale Kerneinheit weiterhin in London registriert ist.

Lässt sich CDP in bestehende ESG- oder Reporting-Software integrieren?

Ja, in eingeschränkter Form. Im Online Response System (ORS) lässt sich der Fragebogen als Excel-Datei exportieren, offline bearbeiten und wieder importieren, Anlagen müssen dabei separat hochgeladen werden (CDP Help Center, Export-to-Excel-Anleitung, abgerufen September 2026). Zusätzlich bietet CDP eine Disclosure API, über die akkreditierte Solution-Provider mit expliziter Freigabe des offenlegenden Unternehmens Antworten direkt einspielen können; ein öffentlicher Self-Service-Zugang für beliebige Drittanbieter besteht jedoch nicht (CDP Help Center, Artikel KA-01132, abgerufen September 2026). Viele ESG-Reporting-Anbieter bieten daher eigene Vorbefüllungsmodule an, da sich CDP-Kennzahlen mit CSRD/ESRS-Daten überschneiden.

Wie viele Investoren und Einkäufer fordern über CDP Daten an?

Auf der Investorenseite unterstützen mehr als 540 Kapitalmarkt-Signatare mit zusammen über einem Viertel der globalen institutionellen Vermögenswerte CDP-Datenanfragen (cdp.net/en/capital-markets-signatories, abgerufen September 2026). Auf der Einkaufsseite fordern mehr als 200 Mitgliedsunternehmen über das CDP Supply Chain Programm Klimadaten von ihren Lieferanten an; 2025 wurden darüber mehr als 45.000 Lieferanten zur Offenlegung aufgefordert (cdp.net/en/supply-chain, abgerufen September 2026).

Wie hängt CDP mit TCFD, ISSB und CSRD zusammen?

CDP ist seit 2018 an die Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) angelehnt und übersetzt deren vier Säulen in konkrete Fragebogen-Items. Seit 2024 ist der Fragebogen zusätzlich an IFRS S2 des International Sustainability Standards Board (ISSB) ausgerichtet; CDP bezeichnet sich selbst als dessen globalen Klima-Offenlegungspartner. Seit 2023 arbeitet CDP mit EFRAG an einer Zuordnung zu den europäischen ESRS-Standards, vor allem ESRS E1 Klima; eine aktualisierte Mapping-Dokumentation zur überarbeiteten, durch das EU-Omnibus-Verfahren angepassten ESRS-Fassung will CDP nach deren Verabschiedung veröffentlichen (cdp.net/en/about/framework-alignment, abgerufen September 2026).

Für wen ist CDP keine gute Wahl?

Für kleinere Unternehmen ohne konkrete Investoren- oder Kundenanfrage ist eine freiwillige CDP-Offenlegung selten der effizienteste erste Schritt. Wer vorrangig die CSRD-Berichtspflicht erfüllen muss, ist mit dedizierter CSRD-Reporting-Software meist besser bedient, da diese alle ESRS-Themenstandards und die doppelte Wesentlichkeitsanalyse abdeckt, nicht nur den Klimaausschnitt. Wer ein breites Lieferketten-Rating zu Umwelt, Arbeitsrechten, Ethik und Beschaffung benötigt, ist mit einem Anbieter wie EcoVadis meist zielgenauer bedient (vgl. EcoVadis vs. CDP 2026 auf find-your-esg.de).

Gibt es Nutzerbewertungen zu CDP auf Portalen wie G2 oder Capterra?

Nein, jedenfalls keine belastbaren. Eine Recherche auf G2 und Capterra (September 2026) findet keinen eigenständigen, nennenswert bewerteten Eintrag für CDP als Organisation oder Plattform, plausibel, da CDP keine im Self-Service gekaufte Business-Software ist, sondern ein von Investoren und Kunden angestoßenes Offenlegungssystem. Die Reputation von CDP zeigt sich stattdessen an der Referenzierung als ISSB-Klimapartner und in Leitfäden großer Prüfungs- und Beratungsgesellschaften wie KPMG und BSI Group (abgerufen September 2026).

Passt CDP zu Ihrer Situation?

Nutzen Sie das neutrale Matching von find-your-esg.de, um zu klären, ob eine CDP-Offenlegung bei Ihnen ansteht und welche ESG-Software die Vorbereitung erleichtert. Einen direkten Vergleich zu CDPs wichtigstem Pendant im Lieferketten-Rating finden Sie im Beitrag EcoVadis vs. CDP 2026.

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